Nachdem ich letzten Donnerstag vollkommen von einem Telefoninterview mit der indischen Zeitung "The Tribune" überrumpelt wurde und den Tag darauf ein Fotograf bei mir im Büro stand, war es dann heute soweit: Ich war in der Zeitung. Sie haben ungefähr zwei der dämlichsten Sätze von mir veröffentlicht, das schlimmste der Bilder ausgewählt und außerdem den Firmennamen vergessen... Was soll's? Wer kann schon von sich behaupten in einer indischen Zeitung gewesen zu sein? Den Online-Artikel gibt es hier.
Nach dem guten Start in den Tag erhielt ich dann allerdings eine wenig erfreuliche Nachricht von AIESEC Indien: Alle Praktikanten, die mit einem Business Visum eingereist sind, müssten noch heute nach Delhi und das Visum ändern lassen. Es gäbe ein neues Gesetz, welches bei Nichtbefolgung zur sofortigen Ausweisung aus Indien führen würde. Ab da stand mein Handy nicht mehr still. Etwa 20 andere Praktikanten vor Ort haben das gleiche Problem. Um an Detailinfos zu kommen, hab ich erst versucht, die Indische Botschaft in Deutschland zu erreichen und schließlich hab ich es bei der Deutschen Botschaft in Delhi versucht, aber im ersten Fall ging niemand ans Telefon und bei der letzteren war die Telefonverbindung sowas von mies, dass ich kein Wort verstanden habe. Die Notfallnummer funktionierte nicht. Super. Ich stand kurz vorm Nervenzusammenbruch. Meine beiden Chefs haben für mich alle Hebel in Verbindung gesetzt, um an Infos zu kommen. Mit indischer Gelassenheit meinten sie nur: "Don't worry." - Ein Satz, den man hier oft hört. Ich hab mich dann im Indischsein geübt, aber hat nicht gut geklappt. Ich war viel zu aufgeregt. Alles, was ich noch hervorbringen konnte, war: "But I don' want to go back to Germany." Nach einer halben Ewigkeit Warterei hieß es dann erst, dass wir geschlossen als Gruppe von Praktikanten mit dem Nachtbus nach Delhi reisen würden, nach einer weiteren Stunde kam dann endlich mal eine gute Nachricht: Uns wird Aufschub bis zum 31.10. gewährt. Ich werde das Unangenehme, falls möglich, mit dem Angenehmen verbinden und dann ein wenig in Delhi rumbummeln.
Nach dem guten Start in den Tag erhielt ich dann allerdings eine wenig erfreuliche Nachricht von AIESEC Indien: Alle Praktikanten, die mit einem Business Visum eingereist sind, müssten noch heute nach Delhi und das Visum ändern lassen. Es gäbe ein neues Gesetz, welches bei Nichtbefolgung zur sofortigen Ausweisung aus Indien führen würde. Ab da stand mein Handy nicht mehr still. Etwa 20 andere Praktikanten vor Ort haben das gleiche Problem. Um an Detailinfos zu kommen, hab ich erst versucht, die Indische Botschaft in Deutschland zu erreichen und schließlich hab ich es bei der Deutschen Botschaft in Delhi versucht, aber im ersten Fall ging niemand ans Telefon und bei der letzteren war die Telefonverbindung sowas von mies, dass ich kein Wort verstanden habe. Die Notfallnummer funktionierte nicht. Super. Ich stand kurz vorm Nervenzusammenbruch. Meine beiden Chefs haben für mich alle Hebel in Verbindung gesetzt, um an Infos zu kommen. Mit indischer Gelassenheit meinten sie nur: "Don't worry." - Ein Satz, den man hier oft hört. Ich hab mich dann im Indischsein geübt, aber hat nicht gut geklappt. Ich war viel zu aufgeregt. Alles, was ich noch hervorbringen konnte, war: "But I don' want to go back to Germany." Nach einer halben Ewigkeit Warterei hieß es dann erst, dass wir geschlossen als Gruppe von Praktikanten mit dem Nachtbus nach Delhi reisen würden, nach einer weiteren Stunde kam dann endlich mal eine gute Nachricht: Uns wird Aufschub bis zum 31.10. gewährt. Ich werde das Unangenehme, falls möglich, mit dem Angenehmen verbinden und dann ein wenig in Delhi rumbummeln.
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