Sonntag, 13. März 2011

Orchha - Khajuraho

In Orchha den Ram Raja Temple, das Fort und eine Papierfabrik (Papier wird hier aus Baumwolle hergestellt) besucht. Dann Weiterfahrt nach Khajuraho. Hier sind wir nun seit drei Tagen und koennen uns auch mal ein wenig entspannen. Khajuraho ist beruehmt fuer seine Tempelanlagen mit ihren Kamasutrafiguren (Weltkulturerbe). Schon echt beeindruckend. Das Guest House ist auch ein echter Gluecksgriff. Guenstig, sauber, von einem vollbaertigen Osho-Anhaenger gefuehrt, mit einem Garten im Zen-Stil - ein wenig verwildert und mit Buddhas zwischen den Goldfischteichen.

As some of my friends asked me to write my blog in English I'll additionally post at least a short version of my German posts in English. Will start with a short summary of what we've done so far, and from today onwards I'll also add a post in English whenever I publish a new post in German. So guys here u go: Started our road trip in Delhi. From there we went to Bharatpur, Fatehpur Sikri, Agra and Orchha. Have spent the last 3 days in Khajuraho. The temples (mostly famous for their erotic sculpture) belong to UNESCO's world heritage sites. Stunning. Amazing. Fascinating. Gonna relax the rest of the day before pushing off to Varanasi tomorrow. Feels good to be back in India. No culture shock so far. Let's hope I'll be struggling a lil in Varanasi to get the ultimate India experience.

Donnerstag, 10. März 2011

Agra - Orchha

Um 6 a.m. am Taj Mahal gewesen. Sieht noch genauso aus wie vor 1,5 Jahren... Ein wenig ueber die Maerkte in Agra gebummelt. Weiterfahrt nach Orchha. Zum Teil sind die Highways komplett neu und leer, manchmal gleichen sie einer Schotterpiste mit dem ueblichen Verkehrschaos. Dennoch sehen wir dank Rana auch mal Doerfer fernab der touristischen Orte. Problematisch sind jedoch die "Raststaetten" bzw. die dortigen sanitaeren Anlagen. Erstmals Uebernachtung in einem wenig touristischen Ort: Orchha. Muede, erschoepft, dreckig und nicht mehr so ganz gesund.

Ein paar allgemeine Infos ueber unseren Roadtrip: Rana faehrt. Das kann er: http://www.goadventuresports.com/fastest-drive.html oder http://www.thaindian.com/newsportal/health/driving-from-indias-west-to-east-in-85-hours_100212880.html. Annika und ich gucken staunend aus dem Fenster oder werden besonders in den Doerfern staunend angeguckt. Abends sitzen wir ueber dem Strassenatlas und ueberlegen uns die naechsten Etappen. Auf der Fahrt recherchieren wir nach Guest Houses oder Hostels in unseren Reisefuehrern. Bisheriger Zwischenstand: Gut 800km bereits gefahren. Entspricht 50Euro fuer Sprit, geteilt durch drei. Guenstiger und erlebnisreicher kann man in Indien kaum reisen.

Bharatpur - Fatehpur Sikri - Agra

Schon frueh morgens in den Keoladeo Nationalpark aufgebrochen. Das Highlight: In der Mittagshitze durchs Dornengestruepp gekrochen, zunaechst nur Schlangenhaut, das Nest samt Eiern, Knochen der Beute und schliesslich auch die dazugehoerigen Pythons gefunden. Weiterfahrt nach Fatehpur Sikri, einer Geisterstadt. Fort besichtigt. Letzte Etappe nach Agra. Delhi Belly.

Delhi - Bharatpur

In einer riesigen Shoppingmall in Gurgaon ein Soundsystem ins Auto einbauen lassen. Den halben Tag auf der Strasse gewesen. Erst im Dunkeln in Bharatpur angekommen. Ersten Old Monk (guter Rum) der Reise gegoennt.

Montag, 7. März 2011

Wo sind die Kuehe?

Neu Delhi hat sich veraendert. Ich kann's fast nicht glauben. Im letzten Jahr scheint diese Stadt so viel gruener geworden zu sein, die Strassen sind um einiges besser ausgebaut, die Metro ebenfalls und der Flughafen wurde renoviert. Als Anlass vermute ich mal die Commonwealth Games 2010 und den derzeit stattfindenden Cricket World Cup. Die Frage, die sich uns am meisten aufdraengt, ist allerdings: Wo sind die Kuehe geblieben? Nun sind wir schon zwei Tage bei herrlichem Wetter durch Neu Delhi gezogen und lediglich eine einzige Kuh ist uns bisher ueber den Weg gelaufen.
Doch nun der Reihe nach: Rana hat uns am Flughafen abgeholt und wir sind nun fuer die ersten Naechte hier bei einem seiner guten Freunde direkt in Flughafennaehe in einem Appartement untergebracht. Nachdem wir unseren Jetlag ausgeschlafen hatten, haben wir einen sonnigen Nachmittag am Connaught Place/Central Park verbracht und schliesslich das India Gate bei Nacht bewundert. Heute schlossen sich dann Qutub Minar, Lunch mit einigen von Ranas Bekannten aus der US-Botschaft, der Lodhi Garten und der Lotus Temple an.
Kurzum: Es fuehlt sich einfach toll an wieder zurueck zu sein. Ich geniesse jeden Augenblick, die Gerueche, die Stadt, das Essen, einfach alles. Heute Abend sind meine Chefs fuer eine Nacht in Delhi, denn sie fliegen morgen nach Berlin und anschliessend nach Oesterreich in den Skiurlaub. Frueher als erwartet, treffe ich die beiden also gleich schon wieder. Ich freu mich.
Ab morgen sind wir dann on the road. Zunaechst mal in Richtung Agra. Annika das Taj zeigen. Demnaechst mehr von uns.

Mittwoch, 2. März 2011

India, here I come again.

"Und eines weiß ich ganz sicher: Ich komme wieder. Zum Reisen. Sobald wie möglich. Incredible India..." waren die abschließenden Worte meines letzten Eintrages im Februar 2010. Mehr als ein Jahr bin ich nun schon wieder in Deutschland. Es ist kein Tag vergangen, an dem ich mich nicht gerne an Indien zurückerinnert habe. Umso schöner, dass ich nun zurückkehren kann. Gemeinsam mit Annika werde ich am kommenden Samstag für einen Monat nach Indien fliegen. Zum Reisen. Ich werde versuchen, hin und wieder über unsere Erlebnisse zu schreiben - sofern wir denn Internet haben.

Bis zum nächsten Eintrag - irgendwo aus Indien.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Incredible India

Ja, nun ist meine Zeit in Indien vorbei.
Die letzten Tage waren verplant mit Farewell Party und Goodbye Dinner mit Freunden und Kollegen. Der Abschied fiel sehr, sehr schwer...
Rückblickend kann ich nur sagen, dass ich es auf keinen Fall bereue, in ein Land wie Indien gegangen zu sein. Die letzten fünf Monate waren einfach unglaublich. Neben vielen bereichernden Eindrücken, einer anderen Einstellung zum Leben und jeder Menge Selbstvertrauen habe ich vor allen Dingen eines gefunden: Freunde aus der ganzen Welt: Kolumbien, Mexiko, Italien, Russland, Polen und natürlich Indien.
Und eines weiß ich ganz sicher: Ich komme wieder. Zum Reisen. Sobald wie möglich. Incredible India...